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Die derzeitigen Unruhen und Ausschreitungen in vielen Teilen Nordafrikas sowie im Nahen Osten haben zu einem außergewöhnlichen Anstieg des Gold- und Silberpreis geführt. Auch Öl wird immer teurer gehandelt und sollte der Konflikt anhalten, besteht die Gefahr einer echten Inflation und erneuten Wirtschaftskrise.
Die aktuellen Unruhen vieler nordafrikanischen Länder und im Nahen Osten stellen eine reale Herausforderung für die Weltwirtschaft dar. Gerade in jenen Ländern wird ausgesprochen viel Rohöl gefördert, was auch als Schmierstoff der Weltwirtschaft bezeichnet wird. Dabei verfügt Libyen über ein besonders großes Erdölvorkommen und ist für die internationale Ölversorgung gerade europäischer Staaten wichtig. Da sich diese Länder nun im Aufruhr befinden, sind viele Investoren und Unternehmer weltweit verunsichert. In Zeiten der Ungewissheit verkaufen unzählige Anleger oft ihre riskanten Aktien und flüchten sich in die als relativ sicher geltenden Anleihen von Gold und Silber. Genau das scheint auch im Moment zu passieren. So stieg der Preis einer Feinunze am Donnerstag auf 1415,47 US-Dollar. Das sind einhundert Dollar mehr als noch im vergangenen Monat.
Edelmetalle als Risikoversicherung
Axa Investment Managers-Stratege Franz Wenzel erläutert, dass Gold für seine Firma eine Art Versicherung gegen steigende Inflation bedeute. Und damit steht sein Unternehmen bei weitem nicht alleine da. Auch der Silberpreis wuchs auf 33,74 US-Dollar an. Das ist ein Preis, der zuletzt im Jahr 1980 erreicht wurde.
