Amerikanische Haushaltskrise durch Chinas Druck verschärft

Die Welt scheint in einer einzigen großen Krise zu stecken. Jeden Tag häufen sich die Nachrichten, dass Griechenland, Italien und Portugal in Schwierigkeiten stecken und jetzt hat es auch noch die größte Finanzmacht der Welt erwischt: Die USA stecken bis zum Hals in einem Schuldenhaufen und sich darüber hinaus auch noch uneinig über die Beseitigung des Dilemmas. Jetzt droht mit China auch noch der größter Gläubiger der USA mit Geldentzug, was verheerende Auswirkungen auf das Land hätte.

China äußert Bedenken
Die Regierung in Peking legte im vergangenen Jahr mehr als eine Billion Dollar in US-Anleihen an und stellt somit den größten Gläubiger der USA dar. Paradoxerweise haben sie dadurch auch den Schuldenberg der USA mitfinanziert. Jetzt kritisierte die chinesische Regierung Amerikas Schuldenkurs und kündigten eine Überprüfung der möglichen Risiken seiner Beteiligung an. Im Klartext könnte das heißen, dass China daran denkt, seine Unterstützung zurückzuziehen.

Die USA müssen handeln
Das sollte jetzt wirklich die letzte Warnung für die tief zerstrittenen Demokraten und Republikaner sein, endlich einen gemeinsamen Nenner in ihrem seit Wochen andauernden Streit zum Sparpaket zu finden. Sollte das nicht der Fall sein, werden sie ab dem 2. August zahlungsunfähig sein, was wiederum sich fatal auf den internationalen Finanzmärkten niederschlagen würden. Eine noch größere Krise als vor drei Jahren mit dem Untergang der Lehmann Brothers könnte uns bevorstehen.

Anja
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